Problem mit Öldruck beim AAH

Diskutiere Problem mit Öldruck beim AAH im Motor, Antrieb, Abgasanlagen Forum im Bereich Audi Technik Forum; Hallo zusammen, ich habe seit kurzem folgendes Phänomen. Ist mein Motor kalt und ich starte ihn leuchtet die Öldruckanzeige und der Öldruck ist...
Greisdas

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Hallo zusammen, ich habe seit kurzem folgendes Phänomen.

Ist mein Motor kalt und ich starte ihn leuchtet die Öldruckanzeige und der Öldruck ist auf 0 Bar. Geb ich nun Gas und die Drehzahl geht über 2000 geht der Öldruck wie gewohnt auf 5 bar hoch und es funktioniert wieder alles.
Fahr ich dann eine weile und stelle den Motor ab starte ihn innerhalb von 1er stunde wieder, ist der Öldruck direkt das. Das Problem tritt nur auf wenn der Motor länger aus war (mehr als 2 Stunden)
Die Öldruckventile im V wurden vor 4 Monaten getauscht.
 

Michael J.

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Hallo,

wie alt ist der Motor (Baujahr)? In den ersten Jahren war beim AAH die Öldruckregelung im Schmutzölkreislauf. Besagter Öldruckregler befindet sich auf der rechten Motorseite vorne unten im Block. Der Regler klemmt gerne (da Schmutzölseite) wenn Schmutzteile im Ölkreislauf sind. Da die Öldruckventile getauscht wurden, vermute ich unsauberes Arbeiten, so das Ölkohle (o. a.) in den Ölkreislauf gelangt sind. Das reicht um die Bauteile der Regelung zu beeinflussen. Evtl. reicht es eine Ölwechsel zu machen. Es ist auch möglich die Öldruckregelung auseinanderzubauen und gesäubert wieder einzubauen - das bringt aber nicht in jedem Fall Besserung (da ja jederzeit wieder neuer Schmutz hineingelangen kann). Übrigens wurde der Ölkreislauf irgendwann geändert (93-94), dann bekommt das Öldruckventil nur noch sauberes Öl nach dem Filter, erkennbar ist dies an dem nicht mehr auseinanderbaubaren Ventil (Die Mutter zum Lösen ist dann angegossen und halt nicht mehr eine Mutter).

Ich selbst hatte so ein Problem nach dem Wechseln der ZKD - eine Schraube ließ sich nicht lösen, Späne im Kreislauf - halbes Jahr später Motorschaden (nach drei Ölwechseln und Autobahnfahrten!!) mangels Öldruck (Der Fahrer hatte Hoffnung nach 2 km Hause zu kommen - bis 500 m vor die Wohnung)

Also erst mal Ölwechsel.

Gruß
Michael
 

Zvenno

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Hallo,

hm, genau das habe ich auch erlebt und deshalb wurde der Öldruck
geprüft.

Ergebnis: Kein Öldruck beim Start.

Also Neuteile rein:

Ölpumpe: 347, 75
Saugleitung: 76, 25
Dichtungen: ca 28, 50

Bei der Gelegenheit wurden auch noch Zahnriemen, Wasserpumpe,
Thermostat und Spannrollen erneuert.

Als Extra stellte sich dann noch heraus, dass der Kühler anfing zu lecken.
Jeder Automatikfahrer weiß, dass das der finanzielle Overkill ist.
Jedenfalls hatten die Lager noch nichts abbekommen.

Den Wagen werde ich wohl noch ein paar Tage fahren müssen, denn den
Aufwand wird keiner bezahlen.
Achja, Klimakompressor und Kondensator sind auch erst zwei Jahre alt.

Gab es hier nicht mal eine Thread zur V6-Diva-Zicke?
Das ist jedenfalls mein Beitrag dazu.

Gruß
Zvenno
 

Michael J.

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Hallo,

der 94er ABC hat nicht das von mir beschriebene Problem - bereits geändert.

Warum wurde die Saugleitung gewechselt? Da geht eigentlich nichts kaputt, außer bei unsachgemäßen Ausbau, ...

ebenso der Kühler: Wenn der anfängt. d. h. feucht wird, an der Dichtung Wasserkasten/Metallrohre, dann genügt nach meiner Erfahrung ein Kühlerdichtmittel um noch Jahre mit dann dichtem Kühler zu fahren. Verstopfen tut bei den Mitteln nichts außer sie sind preiswert aus Russland oder China importiert.

Ist denn das Öldruckproblem jetzt behoben?

Gruß
Michael
 
Greisdas

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hatte noch keine Zeit für den ÖL wechsel, werde es die nächsten tage mal austesten.
Habe ein BJ 93
 

Zvenno

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Warum wurde die Saugleitung gewechselt? Da geht eigentlich nichts kaputt, außer bei unsachgemäßen Ausbau, ...

ebenso der Kühler: Wenn der anfängt. d. h. feucht wird, an der Dichtung Wasserkasten/Metallrohre, dann genügt nach meiner Erfahrung ein Kühlerdichtmittel um noch Jahre mit dann dichtem Kühler zu fahren. Verstopfen tut bei den Mitteln nichts außer sie sind preiswert aus Russland oder China importiert.

Ist denn das Öldruckproblem jetzt behoben?

Tja, wegen der Saugleitung, da habe ich wohl ein wenig zu viel bezahlt.

Kühlerdichtmittel!!! So ein Schrott kommt niemals in eins meiner Fahrzeuge.
Zudem wird das Getriebeöl mit im Kühler gekühlt und einen
Getriebeschaden möchte ich nicht riskieren.

Das Ganze hat sich aber gelohnt, da ich früher auch oft zu hohe
Wassertemperaturen hatte, das ist nun auch behoben.
Der Öldruck ist nun sofort da und bleibt immer über 2 Bar :D

Gruß
Zvenno
 

Michael J.

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Hallo Zvenno,
mag sein, das für dich Kühlerdichtmittel Schrott ist aber es hat trotzdem seine Berechtigung und zwar dann wenn die Undichtigkeit minimal ist (Schwitzen, evtl. mal ein Tropfen) Es ist in so einem Fall eine unnötige Reparatur den Kühler zu tauschen, da der Kühler nicht defekt ist sondern durch die Betriebszeit die Dichtungsstellen "schwach" werden - man könnte auch alles auseinanderbauen und wieder ordnungsgemaß montieren - die gepressten Verbindungen werden da schwierig :zwinker: . Das Automatikgetriebe interessiert sich ansonsten nicht für Kühlerdichtmittel bzw. wenn es eine Undichtigkeit in diesem Bereich gibt, ist dein Getriebe durch den Wasserschaden hin und nicht weil da auch noch Kühlerdicht drinnen war.

Gruß
Michael
 

Zvenno

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Moin Michael,

das Getriebe bekommt von dem Mittelchen nichts mit, das ist schon klar.

Da jedoch der Kühler anfing zu gammeln und undicht wurde, habe ich
diesen natürlich erneuert. Mag für manche übertrieben erscheinen, aber
Geld in einen 14jährigen Wagen zu stecken, ist eh bescheuert.

Andere sammeln dafür Überraschungseierspielsachen oder Turnschuhe.

Warum ich Kühlerdichtmittel ablehne, ist einfach die Frage, wohin dieses
Mittel wandert und ob es sinnvoll ist, Kühlkanäle zu verstopfen.

Gruß
Zvenno
 
Greisdas

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Sitz die Öldruckregelung dort, wo der Ölfilter draufgeschraubt wird, oder wo sitz sie genau?
 

quattro-sa

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Bei den 12V V6 sitzen die 2 Rückschlagventile unterm Saugrohr im Ölruheraum, also direkt zwischen beiden Zylinderbänken.
Sind diese defekt, laufen Zylinderkopf und Ölkanäle leer, was zur Folge hat, dass nach einer gewissen Standzeit kein ordentlicher Öldruck beim Starten vorhanden ist.

Dann gibt's noch die Druckbegrenzungsventile im Zylinderkopf, die den ankommenden Öldruck runterregeln, damit die Hydostößel nicht zu viel Druck abbekommen, weil sonst der Motor absterben würde.

Der Öldruck im Motor regelt sich über Ölviskosität, Öltemperatur und Zustand der Lager selbst, lediglich die Motordrehzahl beeinflußt den Druck dann noch über die Ölpumpe. Ansonsten gibt's keine Regelung für den Öldruck.

Am Ölfilterflansch bzw. Ölkühler befinden sich lediglich Öldruckgeber und Öldruckschalter, ebenso gibt's nochmal nen Öldruckschalter getriebeseitig am fahrerseitigem Zylinderkopf. Da wird aber nix geregelt.
 

Michael J.

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Der Öldruck im Motor regelt sich über Ölviskosität, Öltemperatur und Zustand der Lager selbst, lediglich die Motordrehzahl beeinflußt den Druck dann noch über die Ölpumpe. Ansonsten gibt's keine Regelung für den Öldruck.

Am Ölfilterflansch bzw. Ölkühler befinden sich lediglich Öldruckgeber und Öldruckschalter, ebenso gibt's nochmal nen Öldruckschalter getriebeseitig am fahrerseitigem Zylinderkopf. Da wird aber nix geregelt.[/quote]

Hallo,

was soll denn dieser Text?? das ist -mit Verlaub- kompletter Unsinn. Zum oberen Text: der sogenannte hydrostatische Druck wird von der Ölpumpe erzeugt und durch den Druckregler geregelt. Dieser hydrostatische Drcuk ist der, der in der Öldruckanzeige auftaucht. Der Regler (zur zweiten Falschaussage) sitzt nicht am Ölfilterflansch sondern auf der anderen Seite recht unscheinbar vorne am Block (oberhalb der oberen Ölwanne) - bei den ersten Baujahren sieht man eine Sechskantmutter (24 er?), später sieht man ein Gussteil mit angedeuteter Mutter, erstere Version kann demontiert werden - ist nichts umwerfendes: Mutter los, dann kommt einem schon der Inhalt entgegen Feder und Zylinder mit Nuten - wenn er nicht kommt klemmt er wegen Schmutz (Schmutzölkreislauf) Klopfen mit einem Metallstück hilft ihm dann aus seiner Position. Bei der verbesserten Version braucht man da nicht mehr ran, da der Regler dann erst nach dem Filter Öl bekommt also sauberes Öl.

Es gibt keine Ölversorgung ohne Druckregelung, sonst würde mit zunehmender Drehzahl der Druck viel zu stark ansteigen - keine Dichtung macht das mit. Dieser Druckanstieg ist der sogenannte hydrodynamische Druck (dynamisch = durch die Bewegung). Der hydrodynamische Druck ist übrigens der Entscheidende: In den Lagern baut sich je nach Lagergestaltung ein Druck im Bereich von 1000 bar auf! Dieser Druckanstieg durch die Drehbewegung der Bauteile ermöglicht erst das freie Laufen der Bauteile. Sie werden im Lager in der Schwebe gehalten, angehoben durch den aufgebauten hydrodynamischen Druck, gebettet durch das Öl: Die Folge ist kein Verschleiß beim Betrieb (aber während des Anlaufs).

Leider habe ich derzeit keine Unterlagen also Bilder.

Gruß
Michael
 

Michael J.

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Hallo Zvenno,

es ist schon in Ordnung wenn du so denkst.
Leider gibt es immer noch die Märchen von verstopften Kanälen. Früher (vor zwanzig Jahren) gab es solche Mittel - die heutigen sind da problemfrei. Aber Probleme kann es geben, wenn das Kühlsystem eh angeschlagen ist und nicht der von mir beschriebene leichte Fall vorliegt. Da die Mittel auf Luftsauerstoff an den undichten Stellen reagieren kann natürlich die Dichtwirkung bei "Loch an Loch" auch durchflussbehindernd oder sogar verstopfend wirken.

Gruß
Michael
 
Greisdas

Greisdas

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ich habe jetzt das mal gemacht.
Aber nun baut er gar keinen ÖLdruck mehr auf. Vermute wohl daß die Pumpe kaputt ist
 

-Ice-

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Ich sehe das so, dass dieser Kolben mit Feder zu hohen Öldruck "ableiten" kann, falls der Ölfilter verstopft ist.
Und das ist, wenn ich mir die Pumpe so ansehe auf jeden Fall richtig.

Die Ölpumpe würde ja sonst zerstört werden.

Ob dieser Kolben aber auch zur Öldruckregelung beiträgt kann ich nicht sagen. Aufrgund der Laufspuren am Kolben vermute ich, dass er öfter sich bewegt aber sicher bin ich mir nicht.

Ich weis nicht ob im Bereich, wo Öl auf den Kolben drücken kann auch gleichzeitig der Ölrücklauf vom Motor ist.
Könnte ja auch ainfach nur abgedichtet sein.

Hier ein Bild von dem Kolben, den gibts!
(einloggen bitte)
album_pic.php



D.h meiner Meinung nach kann zu wenig Öldruck unter anderem auch von einem hängengebliebenen Kolben kommen (Feder drückt ihn nicht mehr zu). Da dies aber unwahrscheinlich ist, würde ich woanders suchen! (Ölpumpe selbst, Lager o.ä.)

Gruß
 

-Ice-

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Hier meine sehr professionelle Paint Zeichnung dazu :lol:
album_pic.php



Ich weis aber nicht, ob das wirklich so ist.

EDIT:

Es wird wohl einerseits ein Sicherheitsventil sein: Wenn Öfilter zugesetzt, dann wird der Druck über den Kolben begrenzt.

und gleichzeitig:
Wenn Filter zwar frei, aber der Druck im Motor zu hoch, macht der Kolben ebenfalls auf. Egal ob der Ölrücklauf vom Motor bei der blauen Linie ist.

bye
 

Michael J.

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Hallo,

halb richtig: Die Pumpe wird durch das federbelastete Ventil geregelt und zwar auf einen festen statischen Druck. Dieses Bauteil ist ganz allein für den Öldruck verantwortlich. Der Ölfilter hat selbst bzw. das Gehäuse eine Überdruckregelung, die bei zugesetztem Filter aktiv wird.

Das Bild ist seitenverkehrt, d. h. die Pumpe ist im eingebauten Zustand von der anderen Seite zu sehen. Die blaue Funktion gibt es nicht. Die Pumpe saugt aus der Ölwanne an. Der Ansaugbereich ist ein Raum mit dem Federbereich des Öldruckregelventils, d. h. eine Seite Öldruckregelung und andere Seite geht es in die Pumpe, die mit der Drehbewegung den Raum kleiner macht - der Druck wird größer. Dass ÖL wird in den Filter geleitet und kommt dann zurück, um am Pumpengehäuse zum Motor geleitet zu werden. Der Öldruck wird über die Kugel und Feder geregelt. Die Pumpe kann nicht mehr Druck aufbauen als die Feder zulässt. Wenn der Druck darüber steigt, dann öffnet das Ventil kurz zum Ansaugraum und baut den Druck in den Ansaugbereich ab. Das ist mit der blauen Linie dargestellt. Es handelt sich immer um kleine Ölmengen, die in den Ansaugbereich abgegeben werden. Wenn das Ventil nun klemmt kann sich nicht mehr der Regeldruck aufbauen bzw. gar kein Druck mehr - es fehlt sozusagen der Widerstand am Pumpenausgang, um Druck aufzubauen, das wäre während der Fahrt. Wird der Motor abgestellt, so läuft das Öl aus der Pumpe heraus. Da Luft im Gegensatz zu Öl kompressibel ist, kann nicht mehr genug Öl angesaugt werden um die Pumpe unter Druck zu setzen. Öl wird nur bei höheren Drehzahlen noch gefördert (Aber nicht mit dem nötigen Druck weitergeleitet).

Die zweite Regelung ist für die Köpfe vorgesehen, wo der Druck auf 2,3 bar reduziert wird. Daneben gibt es noch Ölrückhalteventile im Kopf, die ein Leerlaufen des Kopfes verhindern.

Gruß
Michael
 

-Ice-

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Michael J. schrieb:
Hallo,

halb richtig: Die Pumpe wird durch das federbelastete Ventil geregelt und zwar auf einen festen statischen Druck. Dieses Bauteil ist ganz allein für den Öldruck verantwortlich. Der Ölfilter hat selbst bzw. das Gehäuse eine Überdruckregelung, die bei zugesetztem Filter aktiv wird.

Das Bild ist seitenverkehrt, d. h. die Pumpe ist im eingebauten Zustand von der anderen Seite zu sehen. Die blaue Funktion gibt es nicht. Die Pumpe saugt aus der Ölwanne an. Der Ansaugbereich ist ein Raum mit dem Federbereich des Öldruckregelventils, d. h. eine Seite Öldruckregelung und andere Seite geht es in die Pumpe, die mit der Drehbewegung den Raum kleiner macht - der Druck wird größer. Dass ÖL wird in den Filter geleitet und kommt dann zurück, um am Pumpengehäuse zum Motor geleitet zu werden. Der Öldruck wird über die Kugel und Feder geregelt. Die Pumpe kann nicht mehr Druck aufbauen als die Feder zulässt. Wenn der Druck darüber steigt, dann öffnet das Ventil kurz zum Ansaugraum und baut den Druck in den Ansaugbereich ab. Das ist mit der blauen Linie dargestellt. Es handelt sich immer um kleine Ölmengen, die in den Ansaugbereich abgegeben werden. Wenn das Ventil nun klemmt kann sich nicht mehr der Regeldruck aufbauen bzw. gar kein Druck mehr - es fehlt sozusagen der Widerstand am Pumpenausgang, um Druck aufzubauen, das wäre während der Fahrt. Wird der Motor abgestellt, so läuft das Öl aus der Pumpe heraus. Da Luft im Gegensatz zu Öl kompressibel ist, kann nicht mehr genug Öl angesaugt werden um die Pumpe unter Druck zu setzen. Öl wird nur bei höheren Drehzahlen noch gefördert (Aber nicht mit dem nötigen Druck weitergeleitet).

Die zweite Regelung ist für die Köpfe vorgesehen, wo der Druck auf 2,3 bar reduziert wird. Daneben gibt es noch Ölrückhalteventile im Kopf, die ein Leerlaufen des Kopfes verhindern.

Gruß
Michael

Sorry, ich verstehe das noch nicht. Angenommen der Ölfilter ist verstopft. Dann drückt doch die Pumpe das Öl gegen den Kolben (blauer Pfeil) der dann das Ventil öffnet, damit Öl in den Ansaugbereich entlassen wird.

Es schützt doch dann die Pumpe, falls sich das Öl nicht durch den Filter drücken lässt, oder?

Gruß
 

Michael J.

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Hallo,

nein, im oder am Ölfilter ist eine Überdruckregelung, die unterhalb der vom Regelventil in der Ölpumpe arbeitet. Der Ölfilter ist normalerweise kein nennenswerter Widerstand (im Normalzustand). Dort kann schon recht früh der Ölfilter "umschifft" werden. Üblicherweise sitzt im Ölfilter unten eine einfache Gummimembran, die auch federbelastet ist und halt öffnet wenn der durch die Pumpe aufgebaute Druck die Membran gegen die Feder aufdrückt - die Feder ist halt für einen anderen Druck ausgelegt (0,5 - 1 bar). Bei Filtereinsätzen ist dies Bypassregelung im Gehäuse integriert.

Gruß
Michael
 
Greisdas

Greisdas

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Dieses Ventil mit der Feder? Kann man das auch rausschrauben wenn die Ölpumpe eingebaut ist? Und wo sitzt die schraube, habe gestern mal geschaut aber nix gefunden? Sitz die da vielleicht unter der LIMA?
 

derhauki

Ja ist richtig Lichtmaschine muss gelöst und zur Seite gehängt werden, dann kommt man so ran!
Kolben und Feder sind aber nur beim AAH der alten Ausführung verbaut, die Modelle mit dem leichten Ventiltrieb haben das Ventil in der Ölpumpe integriert!
 
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Problem mit Öldruck beim AAH

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